• Buchveröffentlichung – Freudentaumel mit Hindernissen!

    Buchveröffentlichung – Freudentaumel mit Hindernissen!

    Eine Buchveröffentlichung ist immer eine große Sache. So auch bei meinem Debütroman „Karambolage im Green Table“. Doch mein Weg dorthin war mit einigen Hindernissen gepflastert. Warum sich mein Freudentaumel zunächst in Grenzen hielt, erzähle ich dir heute! 

    Buchveröffentlichung – Meine Buchreise neigt sich dem Ende

    Das Manuskript ist überarbeitet, lektoriert und korrigiert, der Buchsatz ist fertig, und auch Cover, Titel und Klappentext stehen fest. Mit anderen Worten: Es wird Zeit, dass das Buchbaby das Licht der Welt erblickt.

    Der letzte große Schritt steht also an: die Buchveröffentlichung.

    Eigentlich keine große Sache, sollte man meinen. Schließlich gibt es inzwischen auch für Selfpublisher viele Möglichkeiten, das eigene Buch gemeinsam mit Dienstleistern in die Welt zu bringen.

    So viel zur Theorie. Die Wirklichkeit sieht leider oft anders aus.

    Distributoren – Mit welchem Anbieter soll ich meinen Roman veröffentlichen?

    Los geht es mit der Suche nach einem geeigneten Distributor. Doch welcher Anbieter ist der richtige für meinen Roman?

    Da für mich von Anfang an klar war, dass ich meinen Regionalkrimi selbst veröffentlichen wollte, brauchte ich einen Partner, der den Druck und den Vertrieb übernimmt.

    Bei meinen Recherchen und durch Empfehlungen anderer Autoren bin ich schnell auf:, Tredition gestoßen.

    Tredition, ist ein etablierter Dienstleister, bei dem Qualität und Kundenfreundlichkeit eine wichtige Rolle spielen. Für mich war vor allem entscheidend, dass die Website des Anbieters gut bedienbar ist, ich bei Fragen und Problemen persönliche Unterstützung bekomme und die Rechte an meinem Buch behalte. 

    Zum besseren Verständnis, der Anbieter kümmert sich um den Druck und macht das Taschenbuch für den Großhandel, den Onlinehandel und den stationären Buchhandel verfügbar. Außerdem wird mein Roman im eigenen Shop von Tredition angeboten.

    Das gilt allerdings nur für die Taschenbuchausgabe. Mein E-Book lasse ich exklusiv über Amazon vertreiben.

    Amazon spielt gerade im E-Book-Markt eine bedeutende Rolle. Deshalb habe ich mich für diesen Vertriebsweg entschieden. 

    So erreiche ich viele potenzielle Leser, kann meine Preise flexibel gestalten und spreche auch Menschen an, die erst einmal hineinlesen oder meinen Roman über Kindle Unlimited entdecken möchten.

    Mit anderen Worten: „Karambolage im Green Table“ ist auf diese Weise über zahlreiche Buchhandlungen und Onlineangebote erhältlich. 

    Nebenkriegsschauplätze, Punkte, die man nicht unbedingt auf dem Schirm hat

    Falls du jetzt denkst: Toll, klingt doch gar nicht so schwer!, muss ich dich leider enttäuschen.

    Denn wie so oft lauerten auch in meinem Fall einige Stolperfallen.

    Wie sich herausstellte, war die Website beim Hochladen und Bearbeiten der Buchdateien und beim Eingeben weiterer Angaben für mich nicht durchgehend barrierefrei zugänglich. Manche Schaltflächen waren nicht beschriftet, einige Elemente ließen sich mit meinem Screenreader nicht ohne Weiteres erreichen, und andere waren für mich schlicht nicht verständlich.

    Zum Glück kennt sich meine sehende Frau mit Computern und dem Internet gut aus. Mit vereinten Kräften konnten wir diese Hindernisse schließlich bewältigen.

    Doch wie du dir denken kannst: Eine Hürde kommt selten allein!

    Tredition führt, lobenswerter Weise, am Ende eine Qualitätskontrolle durch. Dabei werden unter anderem Angaben geprüft, die für eine ordnungsgemäße Veröffentlichung wichtig sind.

    Leider stellte sich heraus, dass ich das falsche Format hochgeladen hatte. 

    An sich kein großes Problem. Um den Fehler zu beheben, musste ich allerdings noch einmal meine Buchsetzerin behelligen.

    Nach einem kurzem Hin und her, wiederholte ich den Vorgang und hoffte auf eine positive Rückmeldung. 

    Leider verlief auch die nächste Prüfung nicht erfolgreich. Diesmal fehlte eine Angabe im Impressum, die zwar nicht zwingend vorgeschrieben war, von Tredition aber verlangt wurde.

    Das alles war ziemlich lästig, doch andererseits sollte schon alles passen. Und am Ende haben wir doch noch alles hinbekommen. 

    Bei Amazon gab es dagegen weniger Schwierigkeiten. Für mein Autorenprofil musste ich allerdings zusätzliche Angaben zu mir und meinem Roman machen, mit denen ich vorher nicht gerechnet hatte.

    Aber gut, das war keine große Sache – nur ein wenig zusätzliche Fleißarbeit.

    Wirklich nervenaufreibend wurde es dann bei der VG Wort.

    Vielleicht sagt dir dieser Name nichts. Die VG Wort ist eine Verwertungsgesellschaft, die unter anderem Vergütungsansprüche von Autorinnen und Autoren wahrnimmt, etwa im Zusammenhang mit der Ausleihe von Büchern in Bibliotheken und der privaten Vervielfältigung von Texten.

    Die Anmeldung dort ist freiwillig. Wer jedoch an entsprechenden Ausschüttungen teilnehmen möchte, muss einen Wahrnehmungsvertrag abschließen. Eine Auszahlung ist damit natürlich noch nicht garantiert, aber die Chance dafür wollte ich wahren. 

    Blöd nur, dass ich mit dem Onlineportal und seinen Formularen erhebliche Schwierigkeiten hatte. Eigentlich sollte es barrierefrei nutzbar sein, doch zumindest bei mir klappte das nicht wie erhofft. Gut, dass ich sehende Unterstützung hatte. So konnte ich schließlich auch diesen Schritt bewältigen und meinen Roman im Portal erfassen.

    Unabhängig davon gibt es außerdem die Pflichtablieferung an Bibliotheken, was einen zusätzlichen Aufwandt bedeutet. 

    Von gedruckten Veröffentlichungen müssen dementsprechend grundsätzlich Pflichtexemplare an die Deutsche Nationalbibliothek abgegeben werden. Hinzu kommen die landesrechtlichen Regelungen. Bei einer Veröffentlichung in Bayern sind in der Regel zwei Exemplare für die Bayerische Staatsbibliothek vorgesehen. Für bestimmte Veröffentlichungen gelten Ausnahmen; bei Print-on-Demand-Büchern greift die bayerische Ausnahme für Kleinstauflagen jedoch nicht.

    Damit hatte ich mich vorher kaum beschäftigt. Mir gefiel aber der Gedanke, dass mein Buch auf diese Weise dauerhaft gesammelt und für die Nachwelt bewahrt wird. Vielleicht ist das ja sogar ein kleiner Fußabdruck für die Ewigkeit! 😉 

    Probedruck – Ein Grund zum Feiern

    Dann endlich waren die ersten Hürden überwunden, und der große Moment war gekommen: Ich konnte einen Probedruck bestellen.

    Ich brauche dir vermutlich nicht zu erzählen, wie aufgeregt ich war, als das Paket bei mir eintraf. Nach außen versuchte ich, ruhig zu bleiben, doch innerlich führte ich einen Freudentanz auf.

    Mein großer Traum wurde Wirklichkeit. Das erste Exemplar meines Romans lag in meinen Händen und verströmte diesen ganz besonderen Geruch nach Papier und frischer Druckerschwärze.

    Doch auch hier bekam die Freude einen kleinen Dämpfer.

    Zum Glück war es nur ein Probedruck.

    Wie sich herausstellte, hatte sich – schon wieder im Impressum – ein Fehler eingeschlichen. Eine falsche Angabe war uns durchgerutscht.

    Immerhin war auch das kein großes Drama. Der Fehler ließ sich schnell beheben, und ein weiteres Probeexemplar wurde bestellt.

    Diesmal war alles so, wie es sein sollte. Mein Buch ist nun vergleichbar mit einem Verlagsdruck und ich bin überglücklich. 

    Fazit

    Auch wenn die Veröffentlichung eines Buches heute einfacher geworden ist, lauern auf dem Weg zum fertigen Werk noch einige Fallstricke. Zum Glück ließen sich in meinem Fall alle Probleme lösen. Und beim nächsten Mal weiß ich, worauf ich achten muss. Vieles geht dann hoffentlich leichter und schneller.

    Entscheidend ist am Ende ohnehin, das fertige Buch in den Händen halten zu können. Ein Moment, der mich noch heute mit Freude und auch ein wenig Stolz erfüllt!

    Falls du nun glaubst, meine Buchreise sei damit zu Ende, muss ich dich allerdings enttäuschen.

    Jetzt geht die Arbeit erst richtig los, zumindest in die nächste Runde! Denn der nächste Schritt besteht darin, meinen Roman bekannt zu machen. Und das Marketing ist keineswegs weniger aufwendig als die Veröffentlichung selbst.

    Aber davon ein andermal mehr.

    Ich hoffe, ich konnte dir einen guten Einblick in meinen Veröffentlichungsprozess geben.

    Wenn du noch Fragen hast, lass es mich gerne wissen. Hinterlasse mir doch einen Kommentar – ich würde mich freuen! 

    Und wie immer gilt:

    „Karambolage im Green Table“ gibt es überall dort, wo es Bücher gibt.

    Hier findest du meinen Roman im Tredition-Shop

    Und hier kommst du zu meinen Roman auf Amazon

    Meinen Roman findest du auch im Autorenwelt-Shop

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