• Buchcover und Co.: Der erste Eindruck zählt!

    Buchcover und Co.: Der erste Eindruck zählt!

    Ein gelungenes Buchcover kann entscheidend dafür sein, dass potenzielle Käufer überhaupt erst auf ein Buch aufmerksam werden. Mit ein Grund, warum ich mich bei der Covergestaltung auf keine Experimente einlassen wollte. 
    Wie mein Roman zu seinem äußeren Erscheinungsbild gekommen ist, möchte ich dir heute erzählen!

    Buchcover – mehr als nur schöne Verpackung

    Wir Menschen sind meist visuelle Wesen, das ist selbst mir als Nichtsehendem bewusst. Dementsprechend stellte sich für mich als blinder Autor die Gestaltung eines Buchcovers als große Herausforderung dar.

    Nun, zum Glück bin ich erst spät erblindet. Ich habe also durchaus eine Vorstellung davon, wie Bücher aussehen und was auf ein Cover gehört. Doch meine Erinnerungen liegen weit zurück. In der Zwischenzeit hat sich bestimmt vieles verändert.

    Was macht ein gutes Buchcover aus?

    Allerdings haben die wichtigsten Faktoren weiterhin Bestand:

    • Das Genre:
    Bereits beim ersten Blick auf ein Buch sollte deutlich werden, um welches Genre es sich handelt. Käufer wollen nicht erst beim Anlesen eines Romans herausfinden, ob es sich bei diesem Buch um einen Liebesroman oder einen Thriller handelt.

    • Erste Einblicke:
    Nach Möglichkeit greift das Cover den Inhalt des Romans auf und vermittelt den Schauplatz, die Zeit oder die Stimmung der Geschichte.

    • Neugierde wecken:
    Ein gelungenes Buchcover macht neugierig, wirft Fragen auf oder bringt eine Saite im Leser zum Klingen.

    Buchcover gestalten – warum ich auf einen Profi gesetzt habe

    Auch wenn ich die wichtigsten Kriterien für eine gute Covergestaltung kannte, wollte ich mich auf keine Experimente einlassen.

    Bereits in den letzten Beiträgen habe ich dir erzählt, wie viel Mühe ich mir mit meinem Text und der Entwicklung meiner Geschichte gemacht habe. Dementsprechend wollte ich auch beim Cover keine Kompromisse eingehen.

    Mit anderen Worten: Ein Profi musste ran!

    Wo findet man gute Coverdesigner?

    Sicherlich sollte die Suche nach einem geeigneten Dienstleister heutzutage kein Problem darstellen, das Internet ist voll mit Angeboten. Noch besser wäre selbstverständlich eine Empfehlung aus dem Bekanntenkreis. Doch für mich ergab sich eine ganz andere Möglichkeit.

    Zufällig nahm ich gerade zu dem Zeitpunkt, als das Thema Covergestaltung relevant wurde, an einem Autorenkongress teil. Dort wurden neben einer Vielzahl von Workshops rund ums Schreiben auch Interviews mit den verschiedensten Dienstleistern durchgeführt.

    Auf diese Weise konnte man die Anbieter und ihre Arbeitsweise kennenlernen. So wurde ich auf eine Coverdesignerin aufmerksam.

    Ein Glück, denn bei dem Interview, das mit ihr geführt wurde, konnte ich viel über sie erfahren. Mir gefiel, was sie über ihre Arbeit und ihre Arbeitsweise erzählte. Darüber hinaus machte sie auf mich einen sehr sympathischen Eindruck. Kriterien, die mir sehr wichtig sind. 

    Qualifikation ist schließlich nicht alles, es muss auch zwischenmenschlich passen. 

    Dementsprechend nahm ich nach dem Kongress Kontakt zu der Coverdesignerin auf und erzählte ihr von meinem Buchprojekt. Und so, wie es schien, war ich auch ihr sympathisch und sie konnte sich für mein Vorhaben begeistern.

    Spannend war die Zusammenarbeit für uns beide. Für mich, weil es das erste Mal war, dass ich mit einer Coverdesignerin zusammenarbeitete, und für sie, weil ich ihr erster blinder Kunde war.

    Am Anfang wurden meine Erwartungen erfüllt. Die Coverdesignerin wollte mehr über meinen Roman erfahren. Das leuchtete mir ein, schließlich benötigte sie eine Vorstellung davon, was ich erzählte, wo die Handlung stattfand und was mein Thema war.

    Doch anstatt mir daraufhin Vorschläge zu unterbreiten, wollte sie zunächst von mir Ideen und Vorschläge für ein mögliches Cover haben.

    Das überraschte mich. Doch vermutlich war das absolut richtig. Schließlich wusste ich am besten, was meine Geschichte auf den Punkt bringen könnte und welche Szenen dafür besonders geeignet waren.

    Sie wollte dann sehen, ob meine Vorstellungen umsetzbar wären.

    Zum Glück hatte ich tatsächlich einige Ideen, wie mein Buch aussehen könnte. Verschiedene Motive geisterten mir im Kopf herum. Unsicher war ich jedoch, ob diese auch wirklich passten und heutige Käufer ansprechen würden.

    Die Coverdesignerin hatte erst einmal keine Einwände. Lediglich bei der einen oder anderen Idee hatte sie Bedenken, ob man sie so umsetzen könnte und ob sie geeignete Motive finden würde.

    Am Ende machte sie mir zwei Vorschläge, die ihrer Meinung nach infrage kommen würden. Entscheiden müsste ich jedoch selbst, und über etwaige Änderungswünsche könnte man immer noch sprechen.

    Wie du dir vermutlich vorstellen kannst, kam genau an diesem Punkt meine Einschränkung zum Tragen.

    Wie sollte ich entscheiden, ob und wenn ja welches Motiv geeignet wäre?

    Um es kurz zu machen: Gar nicht!

    Sicherlich konnte ich mir vorstellen, dass eines der beiden besser geeignet war, doch wirklich beurteilen konnte ich es nicht.

    Am Ende vertraute ich auf die Einschätzung meiner Frau, meiner Kinder und meiner Freunde. Im Grunde waren sie sich auch alle einig, was die Sache ebenfalls leichter machte.

    Herausgekommen ist ein Cover, das den Inhalt gut zum Ausdruck bringt. Die Coverdesignerin hat also hervorragende Arbeit geleistet. Das zumindest wurde mir durch zahlreiche Rückmeldungen bestätigt.

    Buchsatz – der unterschätzte Faktor

    Ein weiterer Faktor für ein gutes Erscheinungsbild eines Buches ist der Buchsatz. Oft findet er gar keine so große Beachtung. Selten wird sich darüber positiv geäußert. Doch wenn der Buchsatz einmal schlecht gemacht ist, wirkt sich das durchaus negativ auf die Beurteilung aus.

    Praktisch war für mich also, dass die Coverdesignerin nicht nur das Cover gestalten konnte, sondern auch ein Profi für den Buchsatz war.

    Sie brachte meinen Text in Form und achtete darauf, dass die Absätze und Seitenübergänge stimmten.

    Und nicht zu vergessen: Sie half mir dabei, den Wechsel der Erzählfigur kenntlich zu machen.

    Solltest du mein Buch bereits gelesen haben, werden dir vielleicht die Billardkugeln zwischen den Szenenwechseln aufgefallen sein.

    Eine meiner Ideen, die die Coverdesignerin hervorragend umgesetzt hat. Ein kleines Detail, doch, wie ich finde, mit großer Wirkung. So wird auf einen Blick deutlich, in welchem Milieu wir uns befinden, und der gesamte Text erhält eine besondere Note.

    Überhaupt hat die Coverdesignerin meinem Roman ein ansprechendes Äußeres verliehen.

    Ein Buch, das einem ins „Auge springt“, angenehm zu lesen ist und das man später gerne ins Regal stellt.

    Das Versprechen von Titel und Klappentext

    Eines sollte man jedoch nicht vergessen: Vor dem Buchcover kommen der Titel und der Klappentext.

    Beide erfüllen eine ähnliche Aufgabe wie das Cover. Titel und Klappentext sollen ebenfalls etwas über den Inhalt verraten und neugierig machen.

    Mir war wichtig, dass bereits beim Titel deutlich wird, in welchem Umfeld die Geschichte spielt. Zudem wollte ich sichtbar machen, dass nicht nur Kugeln aufeinanderprallen. Außerdem sollten Atmosphäre und Spannung zum Ausdruck kommen.

    Ähnlich verhält es sich mit dem Klappentext. Hier geht es ebenfalls darum, einen kleinen Einblick in die Story zu geben. Auch er sollte neugierig machen, ohne zu viel zu verraten.

    Fazit

    Du siehst also, auch dieser Teil meiner Buchreise hat viel Geld und Mühe gekostet. Dennoch hat es sich gelohnt. Ich denke, der erste Eindruck ist gelungen und motiviert hoffentlich dazu, auch einen Blick in das Buch zu werfen!

    Nun wäre noch deine Meinung gefragt: Gefällt dir das Cover? Spricht dich der Titel an?

    Hinterlasse mir gerne einen Kommentar, ich würde mich freuen!

    Dein David 

    PS: Meinen Regionalkrimi: Karombolage im Green Table, gibt es überall dort, wo es Bücher gibt. 😊

    Hier geht es zu meinem Buch auf Amazon:

    Hier geht es zu meinem Buch auf Tredition:

    Hier geht es zu meinem Buch im Shop der Autorenwelt:

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert